Gemäss Bündner FDP wurde der Tourismuskanton Graubünden beim Corona-Exit massiv vernachlässigt

Die Bündner FDP findet es grundsätzlich gut, dass der Bundesrat die erwarteten Ausstiegsszenarien aufgezeigt hat, doch findet sie aber, dass dies viel zu zögerlich erfolgt ist. Vor allem findet die FDP, dass die Interessen der Berg- und Tourismuskantone generell einmal mehr vom Bundesrat nicht angemessen berücksichtigt wurden. Das ist gemäss FDP nicht akzeptabel. Eine Nachbesserung ist hier erforderlich.

Graubünden als Tourismuskanton wurde sträflich vernachlässigt:

So wurde keine Lösung für das ohnehin stark gebeutelte Gastrogewerbe, die Hotellerie und Bergbahnen aufgezeigt, ja nicht einmal erwähnt. Ohne Planungssicherheit gerade für diese Wirtschaftsbereiche des Kantons Graubünden wird der Schaden immens sein. Umso mehr scheint der Unmut und die Enttäuschung gehört worden sein. Wie zu vernehmen ist, hat Daniel Koch, Bundesamt für Gesundheit (BAG) offenbar versichert, die Situation der Restaurants noch einmal genau anzuschauen.

Auch die kleineren Läden und Geschäfte müssen gleichzeitig mit den Grossverteilern geöffnet werden. Ansonsten wird der wirtschaftliche Schaden für die vielen KMU noch viel grösser.

Nach Auffassung der Bündner FDP öffnen die obligatorischen Schulen zu spät. Die raschere Öffnung hat die FDP schon früher vehement gefordert. Eingeschlossen in diese Forderung sind vor allem auch die nachgelagerten Schulen (u.a.Mittelschulen), die gleichzeitig geöffnet werden sollen.

Silvio Zuccolini, Pressechef
FDP.Die Liberalen Graubünden